Dölsach bekennt sich zu einem sparsamen Umgang mit Energie und strebt langfristig eine möglichst hohe Eigenversorgung durch Wärme aus heimischen, erneuerbaren Energieträgern an.

Dölsach ist seit 1999 Klimabündnis Gemeinde

 

Was ist das Klimabündnis?

Das Klimabündnis ist ein globales Netzwerk zum Schutz des Klimas. Nach dem Credo „Lokale Anworten für die globale Klimakrise“ setzten sich die Mitgliedsgemeinden selbst Klimaschutz-Ziele und unterstützen mit ihrem Mitglied-Beitrag indigene Organisationen in Brasilien (Partnerschaft Rio Negro).

Ziel ist der nachhaltige Schutz des für uns alle lebenswichtigen Amazonas-Regenwaldes vor (Brand)Rodung. Durch die Unterstützung der Klimabündis-Gemeinden konnten lokale Partnerorganisationen wie die FOIRN (Dachverband der indigenen Organisationen am Rio Negro) bereits eine Fläche unter Schutz stellen, die eineinhalb Mal so groß wie Österreich ist.

Die Vision des Klimabündnis-Netzwerks ist eine Welt, in der Klimaschutz selbstverständlich ist, die Ressourcen gerecht verteilt sind und alle Menschen sozial, ökoligisch und ökonomisch verantwortungsvoll leben. Wir als Gemeinde möchten für diese Vision und die Zukunft unserer Kinder einen Beitrag leisten.

Das Klimabündnis Netzwerk

In Österreich bildet das Klimabündnis das größte kommunale Klimaschutz-Netzwerk. Es besteht aus Städten und Gemeinden, Betrieben, Bildungseinrichtungen, Pfarren und Diözesen sowie allen neun Bundesländer und den Landeshauptstädten. Neben dem Schutz des Amazonas-Regenwaldes zählt die Verringerung von Treibhausgas-Emissionen zu den gemeinsamen Zielen im Klimabündnis-Netzwerk (daseuropaweit bereits mehr als 2000 Kommunen umfasst)

Warum Klimaschutz?

Der menschengemachte Klimawandel führt mit zunehmender Geschwindigkeit zur Erwärmung des Planeten mit dramatischen Folgen (vermehrte Überschwemmungen, Muren, Stürme, Hitzeperioden, Dürre, Gleschterschmelze etc.) Das Gebot der Stunde ist der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen (Öl und Gas) und ein Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Zusätzlich sind Maßnahmen im Bereich Bodenschutz und Biodiversität von großer Bedeutung.

Es gilt keine Zeit zu verlieren – noch ist es möglich, das Ausmaß der Klimakrise zu verringern!

Kontakt zu Klimabündnis Tirol

Müllerstraße 7
6020 Innsbruck

Tel.: +43 (0) 512 583558
Mail: tirol@klimabündnis.at
Web: www.tirol.klimabuendnis.at
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Der Rio Negro

Tipps für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft – Wir alle können eine Beitrag leisten:
  1. Kaufe regionale & saisonale Produkte, wenn möglich in Bio-Qualität. Und genieß deinen Kaffee & Co. aus fairem Handel.
  2. Verzichte einmal in der Woche auf dein Auto und nimm stattdessen die Öffis oder das Rad, um von A nach B zu kommen!
  3. Spare Energie: Heizkörper entlüften und freihalten, regelmäßig Stoßlüften, LED-Lampen verwenden, …
  4. Kaufe möglichst verpackungsfrei und vermeide den sonstigen Abfall und trenne richtig.
  5. Repariere kaputte Gegenstände, wie Möbel oder Haushaltsgeräte, anstatt sie wegzuwerfem! Vielleicht gibt es ein Repair Café ind der Nähe?
  6. Im Garten und am Balkon: naturnah gärtnern ohne Pestizide und Minealdünger (Natur im Garten)
  7. Melde dich bei Tirol radelt an oder werde Tirol radelt Administratir für deine Gemeinde!
  8. Vereise mit dem Zug statt dem Flugzeug!
  9. Organisiere deine nächste Firmen- oder Geburtagsfeier nach den Vorgaben von GreenEventsTirol!

Energieeffizienz und Gebäudesanierung in unserer Gemeinde

Im Rahmen der österreichischen Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie (2012/27/EU) sowie des Bundes-Energieeffizienzgesetzes (EEffG) ist auch unsere Gemeinde verpflichtet, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu setzen. Dazu gehört unter anderem, dass öffentliche Gebäude regelmäßig energetisch saniert werden. Ziel dieser Vorgaben ist es, den Energieverbrauch zu senken, den CO₂-Ausstoß zu reduzieren und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ein erster wichtiger Schritt wurde bereits 2025 gesetzt: Die Fenster der Volksschule wurden erneuert, um Wärmeverluste zu reduzieren und den Energieverbrauch deutlich zu senken.

Im Zuge dieser gesetzlichen Vorgaben ist die Gemeinde außerdem verpflichtet, das Gebäudeinventar der öffentlichen Liegenschaften offenzulegen, um Transparenz über den Sanierungsstand und die Energieeffizienz der Gebäude zu schaffen.

Hier geht’s zum Gebäudeinventar.